Wann ist man eigentlich zu alt? Und ist das überhaupt die richtige Frage?

Wann ist man eigentlich zu alt? Und ist das überhaupt die richtige Frage?

Ich bin vor kurzem 36 geworden. Wenn ich mich mit den meisten Leuten vergleiche, denen ich in Hostels begegnet bin, und auch den meisten der Reise- und Sonstwas-Blogger, dann bin ich eher älter. Ich denke oft über mein Alter nach und vergleiche mich mein ganzes Leben schon mit Gleichaltrigen. Meistens mit Gleichaltrigen, die aus der Masse hervorstechen, besonders erfolgreich oder sogar prominent sind. So habe ich als 17-jähriger die ersten Gleichaltrigen in der Fußball-Bundesliga gesehen, dann waren die gleichaltrigen irgendwann Fußball-Superstars und jetzt beenden Gleichaltrige ihre Karriere.

Gleichaltrige sind jetzt schon erfahrene Politiker. Irgendwann werden sie Bundeskanzler sein. Gleichaltrige oder sogar Jüngere gründen gerade Start-Ups – bald werden sie Milliardäre und Vorstandsvorsitzende sein (oder sind es schon). Gleichaltrige bringen gerade nicht ihr erstes, sondern ihr drittes Buch heraus. Gleichaltrige machen seit 15 Jahren Filme. Gleichaltrige haben Häuser, Autos, Frauen und Kinder. Gleichaltrige sind Rockstars. (mehr …)

Zeige das komplette Bild! (und mach Dein Ding)

Zeige das komplette Bild! (und mach Dein Ding)

Wir haben viele Identitäten. Du bist Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Angestellter, Chef, Betreuer, Lehrer, Schüler usw. Je nachdem, wo und in welchem Kontext Du Dich bewegst, kommen andere Facetten deiner Persönlichkeit zum Ausdruck. Normalerweise sind die Identitäten exklusiv auf ein bestimmtes Umfeld begrenzt; bei Deiner Arbeit weiß zum Beispiel niemand, wie Du Dich mit deiner Freundin verhältst. (mehr …)

21 Tage ohne Beschweren ...und was ich daraus gelernt habe

21 Tage ohne Beschweren ...und was ich daraus gelernt habe

Vor zwei Monaten habe ich Dir von meinem aktuellen Projekt erzählt: Das Complaint-Free-World-Bracelet. Aufgabe: Man trägt dieses lilafarbene Silikonarmband am Arm und wechselt es immer an den jeweils anderen Arm, wenn man sich über etwas beschwert oder lästert. Ziel des Spiels ist es, 21 Tage lang das Band am gleichen Handgelenk zu tragen.

Warum drei Wochen? Studien zufolge bilden sich neue Gewohnheiten in rund drei Wochen aus. Schafft man es drei Wochen lang, sich nicht zu beschweren, wird man danach gewohnheitsmäßig weniger Beschwerden äußern und insgesamt glücklicher sein. Nach über drei Monaten habe ich es jetzt geschafft und habe mir voller Stolz gleich das offizielle „Certificate of Happiness“ von der Website heruntergeladen. Ich bin jetzt amtlich glücklich. (mehr …)

Nach Anerkennung suchen bringt dich nicht weiter

Nach Anerkennung suchen bringt dich nicht weiter

Ich habe kürzlich bemerkt, dass ich in den Bereichen meines Lebens unsicher und verkrampft bin, in denen ich am meisten nach Anerkennung suche. Und wenn ich unsicher und verkrampft bin, erreiche ich nicht meine gewünschte Leistung, meine beste Leistung, gehe nicht die nötigen Risiken ein und verharre in meiner Komfortzone. Ich mache nicht die für das beste Ergebnis nötigen Dinge, wenn ich jemanden beeindrucken will. (mehr …)

Entscheidungen treffen mit der Zeitungs- und der Enkelregel

Entscheidungen treffen mit der Zeitungs- und der Enkelregel

Du kennst das: Du stehst vor einer Entscheidung und weißt nicht, welche Wahl Du treffen sollst. Und nicht nur, dass Du nicht weißt, welche Variante Dir lieber ist, oft spielt auch die Moral eine Rolle. Wie wird X darüber denken? Was sagt Y dazu? Wie stehe ich dann da?

Kürzlich habe ich Dir das Buch „The Personal MBA“ empfohlen. Beim erneuten Lesen des Buches bin ich über zwei einfache Regeln gestolpert, um integer zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Diese beiden Regeln sind so einfach, dass sie immer leicht anzuwenden sind, und gleichzeitig so schlüssig, dass sie dir helfen, Klarheit zu gewinnen. Sie heißen „Zeitungsregel“ und „Enkelregel“. (mehr …)