Wie Du in Chiang Mai, Thailand, mit einem Touristenvisum einen Motorradführerschein machst

Wie Du in Chiang Mai, Thailand, mit einem Touristenvisum einen Motorradführerschein machst

Fuck! Nicht schon wieder, dachte ich, als ich die braun uniformierten Verkehrspolizisten Motorroller und Autos aus dem Verkehr ziehen sah. Als blasse Langnase wäre ich auf jeden Fall auch unter den Auserwählten, und ich hatte keinen Motorrad-Führerschein. Schon am Vortag hatten sie mich herausgezogen. Da dachte ich noch, dass ich das ruhig alle paar Wochen über mich ergehen lassen könnte. Aber täglich? (mehr …)

Fertig ist besser als gut – Warum Perfektionismus scheiße ist

Fertig ist besser als gut – Warum Perfektionismus scheiße ist

Ich schreibe einen Roman. Da, es ist raus. Ich habe es gesagt. Es kann sein, dass der Roman richtig scheiße wird. Das ist zumindest meine Sorge. Ich habe noch nie einen geschrieben, es gibt viele Scheißromane, es gibt viele Romanautoren, die nicht wissen, dass sie schlecht schreiben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich auch dazu gehöre. Man braucht keine Qualifikation, keinen Führerschein, um einen Roman zu schreiben. Kann man einfach machen, egal, ob man Ahnung davon hat oder nicht. Es ist also durchaus möglich, dass ich keinen guten Roman schreiben werde. Das ist auch der Grund, weshalb ich es seit mittlerweile zehn Jahren vor mir her schiebe. Mein eigener Perfektionismus hält mich davon ab. Und jetzt habe ich mich entschieden: Egal, ich schreibe ihn trotzdem.

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Meine kugelsichere Morgenroutine

Meine kugelsichere Morgenroutine

Ich bin ein ziemlicher Morgenmuffel. Nicht so sehr, dass ich schlechte Laune habe; aber ich komme unglaublich schwer in die Gänge und habe oft keine Lust, den Tag zu beginnen. Das ist wahrscheinlich hart in meinen Quellcode eingebaut, und ich kann es grundsätzlich nicht ändern, eine Eule zu sein.

Genau da setzt meine Morgenroutine an. Sie nimmt mir Entscheidungen ab, indem ich morgens einfach immer das gleiche mache. Und dann ist der Tag auch schon da.

So, wie sieht sie denn nun aus, meine Routine? (mehr …)

Worauf wartest Du eigentlich?

Worauf wartest Du eigentlich?

Die Unterzeile meines Blogs heißt „Mach Dein Ding“. Wozu sollte das Leben sonst da sein? Doch oft halten wir uns zurück, aus Angst, dass es nicht klappen könnte. Dabei ist die große Katastrophe in Wahrheit ein Kataströphchen.

Ich erinnere mich noch ziemlich genau: Ich saß in einem Einzelzimmer in einem Hostel in Shanghai. Vor 8 Stunden hatte ich mich von meinem Geschäftspartner und Freund Michael am Flughafen verabschiedet. Draußen hörte ich eine Gruppe australischer Backpacker lachen. Ich saß in meinem Zimmer, neben mir mein Rucksack mit all meinem Besitz, schaute in den Spiegel und fragte mich: Bin ich wahnsinnig? (mehr …)