4 Fähigkeiten digitaler Nomaden, die du wirklich brauchst

Ok, Du hast in etlichen Blogbeiträgen gelesen, wie Du digitaler Nomade wirst: Verkaufe all Dein Zeug bis auf einen 20-Liter-Rucksack und Deine Badehose, verdiene Berge von Geld mit 4 Stunden Nichtstun pro Woche und poste täglich 20x auf Instagram Fotos von Deinem Notebook am Strand. Oder so ähnlich.

Aber wenn mich heute jemand fragen würde: „Welche Fähigkeiten braucht man denn genau, um sein Ding zu machen?“, dann wäre diese Liste ein guter Anfang:

Lerne Englisch

Klar, wir haben alle in der Schule Englisch gelernt und können sicher in jedem Zustand ’ne Pina Colada bestellen. Aber ich rede davon, Englisch wirklich zu können, um die ganzen geilen englischen Blogs, Videos und Bücher zu verstehen von Leuten, die in Sachen „Mach Dein Ding“ den deutschsprachigen Quellen um Meilen voraus sind. Englisch ist die wichtigste Fähigkeit, um dich persönlich weiterzuentwickeln und an all die coolen Quellen der Weisheit zu kommen. Und natürlich spricht es sich auch besser mit den ganzen spannenden Menschen, denen Du unterwegs begegnest.

Lerne gängige Internet-Techniken und finde Technik geil

Lerne HTML und CSS und überhaupt: finde Technik geil! Du musst kein Freak oder Nerd werden, keine Sorge. Aber Dein mobiles Business wird vermutlich mit dem Internet zu tun haben. Klar, du kannst alles mögliche auslagern, aber du solltest schon wissen, was überhaupt geht. Da sind die Basics, wie das Internet und eine Website funktionieren, schon mal ein guter Anfang.

Schlagwörter für die Google-Suche: HTMLCSSWordPress

Außerdem wirst Du als digitaler Nomade viel mit Technologie zu tun haben, da es etliche Hardware und auch Onlineservices gibt, die Dir bei Deiner Arbeitsorganisation, beim Marketing und beim organistorischen Überleben helfen. Ob es jetzt darum geht, mit deinem Smartphone Dokumente zu scannen, online Briefe zu verschicken oder Deine Buchhaltung papierlos zu machen. Wenn Du z.B. aus Prinzip Smartphones ablehnst („haben wir früher auch nicht gebraucht“), wird es schwer.

Marketing

Wie verdienen Unternehmen Geld? Wie bekomme ich Menschen dazu, mir Geld zu geben? Das sind die entscheidenden Fragen, auf die Du Antworten brauchst, wenn Du selbständig Geld verdienen willst. Dein Arbeitgeber (wenn Du angestellt bist) bezahlt Dich für 40 Stunden Anwesenheit pro Woche, aber das ist ziemlich anders in der echten Welt da draußen. Niemand zahlt Dich für Anwesenheit, nur für Ergebnisse.

Gute Einstiegslektüre: „The Personal MBA“ und „The $100 Startup“ bzw. letzteres auch auf deutsch: „Startup!„. Und schau Dir meine Buchempfehlungen an.

Selbstorganisation

Ja, Du bist auf Dich allein gestellt. Du wolltest ja die große Freiheit. Und Freiheit heißt auch, sich selbst in den Arsch zu treten. Das hat bisher Dein Chef übernommen, jetzt bist Du an der Reihe. Also lerne, wie Du Dich selbst organisierst: Wie Du Dir Ziele setzt, wie Du Sachen erledigst, wie Du delegierst, wie Du entscheidest, ob Du etwas machen sollst oder nicht. Wenn ich das kann, kannst Du das auch.

Gerade bei Tim noch einen passenden Artikel dazu gefunden: Warum Du erst mittags anfangen solltest zu arbeiten (lies den ganzen Artikel, nicht nur die Überschrift!)

Google-Tips: getting things done, pomodoro techniqueselbstorganisation, habits

Die Liste ist nicht vollständig? Es gibt noch andere Dinge, die man unbedingt können sollte? Dann schreib Deinen Tipp in die Kommentare! Meine ewige Dankbarkeit sei Dir gewiss!

 

4 Kommentare

    • Hi Melanie, danke für den Link! Mit hat beim Singletasking auch sehr die Pomodoro-Technik geholfen, aber ich rutsche auch immer wieder rein, alle möglichen Dinge „gleichzeitig“ zu tun. Naja, es hört nie auf…

  • Wow, klasse zusammen gefasst!
    Vorallem gut gesagt: ordentlich Englisch lernen für die “Mach Dein Ding” Lektüren – ich muss immer lachen, wenn ich deutsche Übersetzungen von Tim Ferris, Chris Guillebeau und Co. lese.

    • Hi Tina, danke auch für Deinen Kommentar. Und ich finde es immer schade, wenn ich begeistert ein Buch empfehle, und mein Gegenüber dann leider passen muss, da er / sie kein Englisch kann.

      Ja, Übersetzungen sind manchmal scheußlich, besonders die Titel: So wurde z.B. aus dem knackigen „The War of Art“ (tolles Buch) ein lahmes „Morgen fange ich an… warum nicht heute?“ Schnaaaarch.

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